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Rittbericht
Stuck
von Gabi Jacobi
Sonne, Sand, “Wüste“ – Stuck Distanz 2003
Es
wurde Zeit, das wir am Sonntag die Wiese von Fam. Angelbeck verließen, wir
hätten sonst Wüste daraus gemacht...... Von
Donnerstag an nur Sonne und Sand, Hitze bis über 30 °C. Pech
für die, die nicht da waren. Fam. Angelbeck hatte wieder mit viel Liebe die
Veranstaltung vorbereitet und durchgezogen. Wiebke
mußte sogar ein Teil der Strecke zweimal markieren, da einige „Herrentagskandidaten“
ihren Trecker mit den Markierbändern „verschönert“ hatten. Bernhard Dornsiepen,
der nur zum trainieren und Wiebke trossen angereist war, half beim markieren
und mußte dann doch noch am Samstag mit uns 87 km reiten. Ein
Dank an dieser Stelle, an die Tierärzte Karin Metz und Martin Grell. Umsichtig
und mit viel Ruhe betreuten sie uns dies Wochenende. Durch die wenigen Starter
blieb mehr Zeit den Reiter mit Rat, Tat und Tips zur Seite zu stehen, was von
den meisten auch angenommen wurde. Fam.
Angelbeck hatte für die verschiedenen Streckenlängen auch verschiedene Strecken
ausgesucht. Lediglich wir 120 km Reiter mußten eine 35 km Runde 2 mal reiten.
Die 2 mal 80 km Reiter absolvierten am Freitag ihre erste Runde die mit einem
wohl Hitze bedingten Ausfall endete. Samstag starteten die verbliebenen Reiter
ein halbe Stunde nach den restlichen Reitern, so war für sie Zeit für das
nochmalige Vorstellen ihrer Pferde und ein stressfreies Starten. Vor dem Start
am Samstag konnten wir alle noch um ca. 5.00 Uhr die Sonnenfinsternis
bewundern. Alle
Reiter der längeren Strecken mußten eine 52 km Runde bewältigen, die Runde war
vom Boden sehr abwechslungsreich und wies sogar einige Meter Höhenunterschied
auf. Eine im ganzen, auch bei aufsteigender Hitze flott zu reitende Strecke, in
Stuck auf dem Veranstaltungsplatz hatten wir dann 30 Minuten Pause. Je nach
Streckenlänge mußte die nun folgende Strecke von 35 km, ein oder zweimal
geritten werden. Hier trafen sich auch die Reiter des Einführungsrittes wieder,
die erst auf die Strecke gingen als die morgens gestarteten Reiter in die Pause
kamen. Die 35 km Runde ging dann in langen Schlägen, durch Kiefernwälder durch
teilweise tiefen Sand über ein Vet-Gate wieder nach Stuck. Während der
Mittagshitze stand die Luft hier in den Wäldern. Aber ein gutes Tempo brachte
Kühlenden Wind. Organisatorisch
gab es so gar nichts auszusetzen und
alles lief reibungslos. In den Vet-Gates gab es Wasser und Verpflegung für die
Reiter. Die
Hitze machte den Reitern zum Teil mehr Probleme, wie den Pferden. Hatten sich
einige Reiter in der Morgenkühle, dazu verleiten lassen ein flottes Tempo mit
erfahrenden Pferden mit zu gehen, so rächte sich dies schon nach dem ersten
Vet-Gate. Das Feld zog sich dann im laufe des Tages auseinander, aber ein jeder
bemühte sich heil ins Ziel zu kommen. Trotz der sehr guten Markierung und
Streckenkarten verritten sich einige Reiter nicht ganz unerheblich. Mit
wenig Ausfällen ging der Ritt am Nachmittag zu Ende. Es wurde die Möglichkeit
genutzt, den Ritt schon vorher in der Wertung zu beenden. Der
Abend verlief dann mit Grillen und Lagerfeuer, wie schon den Abend zu vor, sehr
harmonisch. Am Sonntagmorgen erst die Transportfreigabe, dann ein liebevolles,
gemeinsames Frühstück unter blauen Himmel und Sonne und eine Siegerehrung mit
etlichen Sach- und Futterpreisen ließ die Veranstaltung ausklingen. Zu
vergessen natürlich nicht die, wie auf allen „Schönen Ritten“, Stallplaketten,
für die es sich lohnt zu reiten. Da die Ritte der Fam. Angelbeck
immer unter dem Modus der langen Ritte durchgeführt werden, immer eine gute
Möglichkeit Pferde für die lange Strecke vorzubereiten. Alle Reiter und Pferde genossen die Sonne an
diesem Wochenende und ich hoffe das bei den nächsten Ritten wieder mehr Reiter
den Weg nach Stuck finden. |