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Rittbericht
Melle


von Walle und Melanie

Distanzritt/fahrt Westfalen-Niedersachsen 30km und 50 km

Dieser Ritt war für mich endlich der erste Ritt in diesem Jahr. Wir sind wie einige andere am Samstag angereist, da wir lieber am Vortag die Tierärztliche Voruntersuchung machen wollten. Ab 19.00Uhr fand die Voruntersuchung statt.
Leider fand sich nirgendwo ein Hinweis darauf wo und wann die Meldestelle aufmachte, was für Neulinge etwas verwirrend war. Dann war es so, das die Meldestelle auch sehr schnell wieder zu war, so das Reiter/Fahrer die nach 19 Uhr eintrafen, zwar zur VU hätten gehen können aber ohne Vet-Karte. Dadurch mussten einige dann trotzdem morgens vor dem Ritt zur VU.

Eine Vorbesprechung fand leider gar nicht statt! Dies war insbesondere für die 30km Reiter nicht so gut, da hier bekanntlich oft Neulinge starten. Außerdem wurde wegen des heißen Wetters das Tempo für die dreißiger auf 7 erhöht. Das haben viele Reiter nicht mitbekommen, da ein Teil auch auf einer abseits gelegenen Weide untergebracht war.

Der Start am Sonntag morgen wurde vorverlegt wegen der zu erwartenden heißen Temperaturen. Ich bin dann mit meinem Pferd um 8.00 auf die 50 km Strecke gegangen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Temperaturen noch erträglich. Die Strecke war sehr gut Markiert, so das man auch ohne Karte hätte reiten können. Es ging nur über wenig Asphalt und nur ein ganz kleines Stück durch Wald. Der Rest der Strecke waren freie Feldwege, welche sich auch gut reiten ließen. Unterwegs waren Wasserbehälter und teilweise sogar Schläuche zum Abspritzen. Das war in anbetracht der Hitze die um 10.00 Uhr schon sehr groß war, für die Pferde sehr angenehm. Außerdem konnten so gut Reiter/Fahrer ohne Helfer auf die Strecke gehen.

Die erste PA war auf einem Bauernhof wo es in einem Stall scheinbar Schweine gab. Das hat bei meinem Pferd den Puls hochschnellen lassen. Wir haben dann etwas weiter vor dem Stall gemessen und es war in Ordnung. Auf dem Hof gab es auch die Möglichkeit sein Pferd abzuduschen, wovon auch viele Gebrauch machten. Jetzt mussten die fünfziger Reiter/Fahrer eine Schleife reiten, und die auch noch doppelt. Hier zog sich das Feld dann sehr weit auseinander, und das Gegeneinaderreiten fand ich auch nicht unbedingt so gut. Die Pause war wieder auf dem Bauernhof, wo schon die erste PA war. Hier konnte man sein Pferd auf einer ausreichend großen Weide etwas grasen lassen und es gab eine lange Seite mit Schatten drauf.
Der Rückweg in der Mittagshitze war für uns das Anstrengenstee, da es nur noch durch freies Feld ging. Hier sah man das flimmern der Sonne auf den Feldern und man dachte nur noch....Bloß zurück! Da es einige Stoppelfelder auf der Strecke gab, haben viele hierüber abgekürzt. Es gab außer an der Schleife die die 50 km Reiter/Fahrer passieren mussten keine Streckenposten o.ä. An der 3 Pulskontrolle gab es kein Wasser, was u.U. den Leuten ohne Tross Schwierigkeiten bringen konnte.
Im Ziel gab es dann leider auch kein Wasser mehr, da der Brunnen leer war und sich keiner darum bemühte, den Wasserwagen wieder zu füllen. Trotzdessen, daß es gegen Mittag nur noch bedingt Wasser gab, hat es keine größeren Ausfälle gegeben.

Die NU fand dann 2 Stunden später statt, wo es auch nur wenige Ausfälle gab.
Die Siegerehrung fand dann um etwa 18.30 Uhr statt. (Ergebnisliste folgt).

Insgesamt war der Ritt sehr schön auch für Neulinge geeignet. Nur sollte sich der Veranstalter überlegen, beim nächsten mal ein Dixi-Klo zu bestellen, da rund 100 Leute irgendwann auch mal ihre Notdurft verrichten müssen und das dort leider fast unmöglich war.

Waleria Domscheit


Rittbericht für Melle

Es war seit Tagen unerträglich heiß und für den Ritt in Melle war keine Besserung zu erwarten,von daher haben wir uns mit Wasser eingedeckt ,bis der Wagen fast platzte.
Gott sei Dank hatte ich schon vorher wegen anderer Gründe von 50 km auf 30 km umgenannt und war Aufgrund der Hitze sehr froh darüber.

Für neue Einsteiger war es bestimmt etwas verwirrend die Meldestelle zu finden ,da wie ich fand der Hof etwas chaotisch war.Leider haben viele auch nicht mitbekommen das T6 auf T7 angehoben wurde,da es zwei Eingänge zur Meldestelle gab und nur an einem ,ein kaum lesbarer Zettel hing.Dadurch hatten einige im Ziel hohe Pulswerte in Kauf genommen um T6 einzuhalten,dann leider umsonst.Ach ja ,die sanitäre Anlage war echt zum kot.......

So nun zum positiven.Die Srecke war super ausgeschildert und ohne Karte zu finden,an den Pulskontrollen waren immer genügend Leute ,so daß man nicht warten brauchte .Es gab sehr wenig Asphalt ,ansonsten nur Wiesenwege ,auf denen man gut Tempo machen konnte.
Ach ja das Wetter, tja durch etwas Wind war die Hitze erträglich und zur Mittagshitze waren ja fast schon alle im Ziel.Meinen Sonnenbrand habe ich erst beim warten auf die Siegerehrung bekommen.Schön war auch zu sehen ,daß es kaum Ausfälle gab .

Fazit: ein sehr empfehlenswerter Ritt !!!!!!!!!!!!!!!!
Melanie Unger mit Motte

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