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Rittbericht
Ganschow
von Sian Griffiths
| 28.09.02 1.Distanzritt Landesbreitensportturnier in Ganschow Im Rahmen des Landesbreitensportturniers im mecklenburgischen Ganschow fand zum ersten Mal auch ein Distanzritt über 36 und 60 km statt. Die Beteiligung war recht gering, der Termin war in der letzen Distanz Aktuell nicht mehr veröffentlicht worden und somit einigen potentiellen Teilnehmern entgangen. Der Ritt wurde von Claus Angelbeck organisiert, der persönlich auch die Strecke markierte und mit seinem bewährten Team die Veranstaltung gut im Griff hatte. Das Gestüt Ganschow stellte eine große, aber leider schon stark abgeweidete und nicht abgesammelte Wiese zur Verfügung. Heu gab es zur freien Verfügung, der Waserwagen wurde erst am Tag nach dem Ritt aufgestellt. Neben den Distanzreitern hatte auch einige Freizeitreiter dort ihre Paddocks aufgebaut und am Freitag Abend wurde nett gegrillt und am Samstag Abend dann beim Lagerfeuer noch zusammengesessen. Für die 36 km, einen Einführungsritt in T6 nannten 10 Teilnehmer wovon 8 auch auf die Strecke gingen. Beim 60 km Ritt waren es 4 Nennungen und drei Starter. Der erfahrene Distanztierarzt Martin Grell wurde von Anne Grün unterstützt, die bei überschaubaren Teilnehmerzahl sich viel Zeit zum Erklären nehmen konnten und es auch taten. Die drei Teilnehmer des 60 km Rittes starteten um 9 Uhr auf ihre erste Strecke. Es waren 12 km hin und wieder zurück zum Veranstaltungsort zu reiten. Nach 24 km gab es eine 15 min Pause. Das Wetter war kühl und sehr windig, weshalb die Pausen so kurz wie möglich gehalten wurden. Die 36 km Reiter starteten nun auf die Runde, die auch die Mittelstrecklern nun zu absolvieren hatten. Das Gelände war recht anspruchsvoll mit beständigem Auf und Ab, der Boden zum Teil recht steinig, dann aber auch wieder wunderschöne Wald- und Sandwege. Die Landschaft ist ausgesprochen schön: hügelig, sehr weitläufig mit den typischen riesigen Feldern über die die Strecke zum Teil auch geführt wurde, vielen kleinen malerisch gelegenen Seen und ursprünglichen Waldstücken. Die Distanzritte waren Teil des Landesbreitensportturniers, fanden aber leider nur wenig Beachtung. Der Start erfolgt vor Beginn der anderen Prüfungen doch zumindest wurde der jeweilige Zieleinlauf vom Moderator angekündigt. Die Siegerehrung fand am Ende des Tages fast ohne Zuschauer statt. Hier müssen wir noch die Möglichkeiten besser ausschöpfen, um das Distanzreiten bekannter zu machen. Den meisten Teilnehmern des Einführungsrittes war die Zielsetzung, möglichst genau Tempo 6 bei besten Pulswerten zu reiten, wohl nicht ganz klar, den sie ritten für einen EFR ein flottes Tempo. Nun drei Reiter gingen den Ritt gemütlich an. Die Teilnehmer des MDR blieben den ganzen Ritt über zusammen und ritten dann Hand-in-Hand ins Ziel. Kurz danach trafen auch schon die ersten des EFR im Ziel ein: im rasanten Galoppfinish! In der Endabrechnung wurde das zu schnelle Reiten ebenso mit Fehlerpunkten belegt, wie das zu langsame Reiten und somit gewann am Ende Saskia Verton den EFR, die zu den langsameren Reitern gezählt hatte. Den MDR gewannen gemeinsam Wiebke Angelbeck mit Tahar Ibn Tifla, Lynn Griffiths mit Godiva und Sian Griffiths mit Pepper Mint FRH in genau T4. Sian Griffiths |