Startseite --> Distanzreiten -- Rittberichte --> Clan Mac Moor


Rittbericht
Clan Mac Moor


von Wiebke Angelbeck und Kristine Wiebking

Nach drei bis vier Jahren Veranstalterpause haben Anke und Dirk Brettner wieder einen Distanzritt über 50 km in Lindhorst angeboten. Davon waren viele Reiter angetan und Anke und Dirk trudelten über 90 Nennungen ein.

Da ich am Freitagabend zu einer Goldenen Hochzeit war, konnte auch ich erst am Samstagmorgen anreisen und freute mich, ab Autobahnabfahrt von VDD-Schildern zum Veranstaltungsort geleitet zu werden. Hier angekommen, wurde man gleich von freundlichen Helfern auf die zwei Wiesen verteilt.

Um 8.00 Uhr gingen die ersten Reiter an den Start und es folgten 9 Gruppen im Abstand von je 10 min. bis alle 76 Reiter auf der Strecke waren. Ich startete in der letzten Gruppe um 9.30 Uhr und hatte so viel Zeit mir den Start der anderen Teilnehmer anzusehen.

Die Strecke war relativ gut markiert, nur die Abbieger war teilweise recht spät angebracht so dass man danach nicht unbedingt schnell reiten konnte. Nach ca. 15 km war der erste Vet-Check, jetzt ging es auf schöneren Wegen weiter bis km 28 hier war ein Vet Gate mit 30 min. Pause. Die vielen Reiter und Pferde verteilten sich hier recht gut, da die Plätze, wie auch der bei der Vor- und Nachuntersuchung, sehr großzügig waren. Auch war hier genug Gras und Wasser für die Pferde - was gerade beim Reiten ohne Tross schön ist. Nach ca. weiteren 10 - 12 km kam der zweite Vet-Check und von dort aus ging es ohne weitere Unterbrechung wieder zurück nach Lindhorst.

Um kurz vor 19.00 Uhr ging die Veranstaltung mit der Siegerehrung - leider ohne Pferde - zu Ende. Vorab wollten die Tierärzte die fünf erstplatzierten Pferde zur Konditionspreisvergabe sehen, der Ort dafür - ein Innenhof wo die Pferde um eine ca. 4 x 4 m kleine Rasenfläche auf Pflastersteinen gehen sollten, war denkbar ungünstig gewählt. Nachdem die Pferde, welche teilweise schon verladen waren, nach 15 min. im Kreis gehen auch noch eine Gerade ca. 6 - 7 m antraben sollten, war keines der Pferde wirklich davon zu überzeugen - das lag aber mehr an der örtlichen Gegebenheit, als an der Fitneß der Pferde. Nach meiner Meinung sollte so keine Auswahl zu Kondionspreisvergabe aussehen.

Rundum war es eine gelungene Veranstaltung, die Tierärzte und Helfer waren kompetent, zügig und hilfsbereit. Das Wetter sah den ganzen Tag nach Regen aus, aber wir blieben davon verschont. Es gab für alle Teilnehmer eine Farbkopie - ungünstig nur wenn die Strecke mit einem dicken schwarzen Strich eingetragen ist und man nicht erkennen kann auf welchen Wegen die Strecke entlang führt.

Für meinen Geschmack war es gerade am Anfang zu viel Asphalt, wo nicht immer ein ausreichender Randstreifen zur Verfügung stand, die Strecken im Wald waren dagegen - von wenigen Matschlöchern abgesehen - sehr schön zu reiten. Wenn es im nächsten weniger Asphalt zu reiten gibt, dann kommen wir bestimmt wieder nach Lindhorst.

Wiebke
Und noch ein Rittbericht von Kristine Wiebking
Die 50 km des Clan-Mac-Moor Ritt
Meine Mitreiterin Anne und ich kamen am Freitag nach relativ kurzer Fahrt (1 Stunde) in Lindhorst an und wurden sofort von einem freundlichen Menschen eingewiesen. Wir durften gleich am Anfang der Wiese bleiben, da wir mit meinem Ford am Samstag sonst sicherlich Probleme bei der Abfahrt bekommen hätten.
Für die Pferde stand eine tolle Weidefläche zur Verfügung, auf die sich die beiden auch sofort stürzten.
Die Voruntersuchung konnte noch am gleichen Abend stattfinden, die auch beide ohne Probleme überstanden.
Nach dem alles eingerichtet war, haben wir am späteren Abend noch Karin mit ihrem Hatschi und Frank ebenfalls
mit seinem Araberhengst kennen gelernt und natürlich viel zu lange geschnackt. So war die Nacht im Auto dann wohl sehr gut, nur zu kurz.
Am nächsten Morgen gab es dann ein kostenloses Frühstück für die Teilnehmer, danach machte sich dann bei uns so langsam die Nervosität breit. Auch mein Merlin wurde nervös, da die Reiter genau paralell zu unserem Paddock starteten. So hatte ich
doch Mühe ihn zu satteln, Frank war ganz erstaunt, daß sich auch Wallache so aufführen können. Aber zum Glück
bekam er sich schnell wieder ein, als wir erstmal auf der Strecke waren. Unseren Beiden liefen wunderbar
zusammen und machten ordentlich Tempo. Die Strecke war toll markiert und sehr gut zu reiten, nur im Wald waren einige Wege etwas tiefer, da nahmen wir das Tempo aus Sorge vor versteckten Wurzeln raus. Die Wasserdurchquerung meisterten unsere beiden trotz Strömung und auch in der direkt nachfolgenden Pulskontrolle konnten wir gleich weiter. Auch die Pause war kein Problem, nur in der letzten Radarfalle mußten wir wegen Annes Mister kurz warten, aber er hatte in kürzester Zeit wieder gute Werte und wir konnten weiter. Nach 4 Stunden und 3 Minuten waren wir glücklich, aber doch recht groggy im Ziel. Beide
Pferde kamen gut durch die Nachuntersuchung wir machten gemeinsam den 30.-igsten Platz, mit dem wir zufrieden waren.
Der gesamte Ritt war super organisiert, die Markierung vorbildlich, das gesamte Team super nett, es waren überall genug Helfer und Tierärzte und es gab eine leckere Verpflegung und sogar einen Toilettenwagen.
Ich kann diesen Ritt wirklich nur weiter empfehlen.
Kristine Wiebking

nach oben

Mailt mir Eure Neuigkeiten!