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Rittbericht zum Rhoentrail
2001
Am 14.7.01 fand der 3. Rhoentrail-Distanzritt statt. Ich
entschloss mich kurzerhand die 85 km zu melden.
Eine Nennungsbestaetigung
wurde mir zugeschickt, sehr ausfuehrlich mit bereits geleisteten Zahlungen, der
Startnummer u. ein vorlaeufiger Ablauf des Rittes. Gute Idee !
Am
Veranstaltungsort angekommen erwartete uns eine riesige Wiese mit reichlich
Gras. Sogar Heu konnte erworben werden.
Eine strenge Voruntersuchung
wurde durchgefuehrt.
Am 14.7.01 puenktlich um halb neun war Start. Es
ging nach einigen "Abwaerts" auch gleich wieder "Aufwaerts", am Anfang empfahl
es sich sehr vorsichtig zu reiten, da es leider die Nacht vorher geregnet hat u.
die Wiesenwege natuerlich sehr rutschig waren. Das Gelaeuf wechselte nun ins
steinige. Ein guter Hufbeschlag ist Voraussetzung ! Sowie der Boden wieder etwas
"sicherer" wurde konnte ich auch die sagenhafte Landschaft geniessen. Es war
wunderbar ! So richtig einladend zum verweilen wenn's nicht ein Distanzritt
waere.
Der 1. Stop waren 15 Min. an einem herrlichen See mit viel Platz
fuer Betreuer/Fahrzeuge, Puls messen und vortraben. Alles okay. Weiter ging's
durch die anspruchsvolle Rhoenlandschaft mit Anstiegen fuer die ich teilweise
abgestiegen bin. Die erste Runde haben wir dann mit dem 2. Stop in Steinberg gut
hinter uns gebracht. Auch hier wieder Gangwerkkontrolle unter den strengen Augen
des Tierarztes. Nach diesen 30 Min. Pause noch einmal einen Teil der ersten
Strecke um dann nach dem 30 Min. Stop, wieder an dem schoenen See, auf eine
andere Schleife zu schwenken. Diese war noch schoener zu reiten. Es ging ueber
eine Hochebene die mich sehr faszinierte. Hier konnte man auch wieder Tempo
machen. Dann kamen auch wieder erholsame Abstiege, die ich mein Pferd hinunter
fuehrte. Nun war es fast geschafft, aber dieser steile Anstieg bei dem mir beim
2. Mal fast die Luft wegblieb wurde uns auch bei der letzten Schleife nicht
vorenthalten, da wir ja dann wieder auf die alte Strecke trafen. Naja,
drueberfliegen koennen wir nicht, also Zaehne zusammenbeissen.
Im Ziel
gut angekommen wurden wir schon sehnlichst erwartet, die Helfer hatten alle
grossen Hunger u. begruessten uns natuerlich sehr erleichtert ! Puls ok. Nun
noch die Nachuntersuchung nach 30 Min. Alles im gruenen Bereich, nun konnte
gefeiert werden !
Hier nochmal einen herzlichen Dank auch an meinen Tross
der uns wieder hervorragend betreut hat !
Susanne Vielen
Dank! Sg
Zur Strecke: Hallo Sian, hier noch einmal zum Rhöntrail:
habe gerade die
Rittbewertung von Susanne gelesen. Ist ja schön, wenn`s den Reitern so gut
gefallen hat (das gibt bei allem Ärger mit 36 Ämtern und Behörden (!) im
Naturschutzgebiet und Biosphärenreservat Rhön einem Veranstalter Auftrieb)!!
Aber eine Streckenbewertung mit +++ haben wir -denke ich - nicht verdient! In
der Rhön haben (leider) manchmal auch naturbelassene Wege einen Untergrund aus
Kalkschotter. Insbesondere an allen Strecken mit starkem Gefälle, wo die Wege
ausgewaschen werden und sich keine Erde hält. So ist die Rhön nun mal! Wir haben
versucht, möglichst viele weiche Wege einzubauen, aber leider ist das nicht
überall möglich. Richtig ist daher der Hinweis im Rittbericht, daß unbedingt
guter Hufbeschlag Voraussetzung ist. Es gibt zwar auch Pferde, die die Strecke
barfuß gehen (ohne Probleme und ohne nennenswerte Abnutzung der Hufe!), aber das
sind nur einzelne Ausnahmen mut "unverwüstlichem" Huf.
Noch eine
Erklärung zur Streckenlänge des LDR. Ausgeschrieben waren 85 km. Durch
technische Schwierigkeiten (Bauer zog einen Zaun und zäunte öffentliche Wege mit
ein!) wurden daraus 89 km. Während dem Ritt (bei der zweiten Schleife des LDR)
mußten wir kurzerhand die Strecke ändern, weil irgend ein "Ahnungsloser" ein
Eisentor (unmittelbar am Ende einer Brücke) abgeschlossen hatte! Dank der
Aufmerksamkeit von Troßhelfern wurden wir rechtzeitig über Handy alarmiert und
konnten vor Eintreffen der ersten Reiter noch schnell die Strecke ändern. -
Umweg bis zur nächsten Brücke! - So wurden tatsächlich 91 km aus dieser
Strecke!
Viele Grüße Hajo Vielen Dank! Sg |